Pfarre St. Laurentius

Katholische Pfarrgemeinde
ST. LAURENTIUS AACHEN

Die Pfarrgemeinde St. Laurentius liegt im Nordwesten von Aachen.
Viele, sehr verschiedene Menschen gehören zu ihr: Kinder, Jugendliche, Eheleute, Alleinstehende, ältere Menschen.
Zusammen sind wir fast 4.000 Katholiken.

Unsere Pfarrei ist groß, aber trotzdem versuchen wir Gemeinde zu sein, eine Gemeinschaft von Christen, in der Glaube ermöglicht und Liebe geschenkt wird.

Leitgedanke aus dem Pfarrbrief

Närrische Zeiten
Alaaf und Halleluja

Die einen feiern tüchtig Karneval mit viel Alaaf und Helau. Andere flüchten eher davor und suchen Abstand in Ruhe, Einsamkeit, Urlaub oder versuchen auch, den Alltag in der einfachen Normalität weiterzuleben.

Für diejenigen, die den Karneval so richtig feiern, steht am Aschermittwoch dann abrupt wieder der Alltag an: Besten­falls geht dies einher mit einer Rückbesinnung auf das Wesentliche im Leben. Das Ablegen der Masken kann zwar bitter sein, bietet aber oftmals auch ungeahnte Chancen.

Ausgelassenheit und Rückbesinnung, Karneval und Fasten­zeit müssen keine Gegenspieler sein. In diesem Spannungs­feld kann sich ein überraschend neuer Blick auftun, der uns die Dinge des Lebens in ihrer Bedeutung besser erschließen lässt.

Ich wünsche uns allen, dass ausgehend von unserem mög­lichen freudigen Alaaf und Helau an Karneval über die Stille und Rückbesinnung in der Fastenzeit später ein österlich jubelndes Halleluja erklingen kann.

Gregor Jeub
(Kirchenmusiker in St. Laurentius)

Leitgedanken-Archiv

Top-Themen

Fragebogen zur Familiensynode

Liebe Leute,

das Bistum trat mit angehängter Bitte an uns heran. Es geht um die inhaltliche Vorarbeit zur Bischofssynode im Herbst zum Thema "Familie".

In der Gemeindeleitung sahen wir keine Gruppe und kein Gremium, das zeitlich in der Lage ist, sich kollektiv mit den Fragen und Thesen auseinanderzusetzen, das Anliegen wollen wir dennoch gerne unterstützen.

Daher geht unsere Einladung an alle Interessierten, sich individuell mit dem Fragebogen zu beschäftigen und diesen an das Bistum zurück zu senden. Gerne kann das Anschreiben und der Link hierzu an Bekannte/Freunde weiter gegeben werden: www.fragebogen-familiensynode.de

Die Antworten müssen bis zum 13. März eingegangen sein und werden auf Bistumsebene zentral bearbeitet, fleßen dann in das Dokument der Deutschen Bischofskonferenz mit ein und werden bis Mitte April nach Rom gesendet.

Viele Grüße,

Josef Voß

Abschlussdokument der ‚Relatio Synodi‘ zum Download
Brief des Generalvikariats

Wie geht Deutschland?

Banane

Youssef, Nardos, Kemoko, Mamin … hinter diesen für unsere Ohren fremd klingenden Namen verbergen sich minderjährige junge Menschen, die alleine, ohne Begleitung Erwachsener, aus ihrer Heimat geflüchtet sind und nun bei uns einen Neuanfang wagen wollen.

Aber: „Wie geht Deutschland?”

Wie fühlt es sich an, alleine in einem fremden Land anzukommen, dessen Kultur und Gepflogenheiten man nicht kennt, wo einem Vieles Rätsel aufgibt, weil es einfach so ganz anders ist, als zu Hause in der Heimat? Michael Chauvistré und Miriam Pucitta haben dieses Thema aufgegriffen und in Zusammenarbeit mit einigen sogenannten „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen” zwei kurze Dokumentarfilme entwickelt. Mit „Wie geht Deutschland” und „Eine Banane für Mathe – angekommen in Deutsch­land” haben sie quasi eine filmische Anleitung für das Leben in Deutschland geschaffen, mit der sie auf zum Teil amüsante Weise die Situation der jungen Menschen von ihrer Ankunft in Aachen bis zu ihrer langsamen Eingewöhnung beschreiben.

Wir haben Herrn Chauvistré und Frau Pucitta gemeinsam mit den jungen Filmemachern zu uns eingeladen. Am Freitag, 27.2.2015, ab 18:00 Uhr werden sie uns im Pfarrsaal St. Martinus ihre Filme vorstellen und mit uns darüber ins Gespräch kommen. Dazu laden wir Sie alle sehr herzlich ein!

Wir freuen uns auf neue Begegnungen, auf einen anregenden Austausch, auf das Entdecken von Gemeinsamkeiten und neuem Fremden!

Top-Themen-Archiv